Abwanderung und Stellenabbau in der Autozulieferindustrie drohen dramatische Ausmaße anzunehmen. Politik und Unternehmen müssen schnellstens gegensteuern, fordern Horst Ott, Mario Gutmann, Oliver Moll und Ulrich Schöpplein.
Vergabe und Verlagerung von Produkten nach Polen gefährdet bis zu 2000 Arbeitsplätze in München und 500 in Nürnberg.
Bezirksleiter Ott: „Viele Unternehmen richten ihre Investitionsentscheidungen verstärkt daran aus, wo sie die meisten Fördergelder abgreifen können.“ EU-Förderpolitik muss reformiert werden.
IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld. Kein Angebot der Arbeitgeber in erster Tarifverhandlung.
150 Betriebsräte und Vertrauensleute der deutschen Standorte übergeben in München Banner mit Forderungen an den Vorstand.
Der tiefgreifende Wandel in der Automobil- und Zulieferbranche bedroht zehntausende Arbeitsplätze und gefährdet ganze Regionen. Für die Sicherung der industriellen Zukunft des Freistaats Bayern braucht es ein entschlossenes Handeln von Unternehmen und Politik.
Bayern braucht starke Arbeitnehmerrechte, eine solidarische Sozialpolitik und konsequente Investitionen in Zukunft, Bildung und Demokratie. Auf der Bezirkskonferenz des DGB Bayern stellten sich unsere Gewerkschaften politisch auf und formulierten Forderungen an die Staatsregierung.
Ob Weihnachtsgeld, transparente und faire Entgeltsysteme, bessere Arbeitsbedingungen oder Zukunftsperspektiven – Mitbestimmung macht den Unterschied. Betriebsrätinnen und Betriebsräte erzählen, was sie alles mit der IG Metall erreicht haben. Oder warum sie für den Betriebsrat neu kandidieren.
IG Metall Bayern und PRO-GE drängen darauf, entscheidende Lücken im IAA zu schließen. Horst Ott und Reinhold Binder appellieren an die EU und die Regierungen ihrer Länder: „Europa braucht jetzt eine klare industriepolitische Leitentscheidung.“
Horst Ott: „Kann für Beschäftigte und Betriebe ein gutes Instrument sein, um Entgelt, Beschäftigung und Fachkräfte zu sichern.“ Bertram Brossardt: „Innovatives Instrument zur Krisenbewältigung, gerade bei schwieriger Beschäftigungslage und Personalüberhang.“